Björn Schneider ist der beliebte Bürgermeister von Grimweiler – bis der hinterlistige Wirt Alfons Knickel beschließt, bei der bevorstehenden Wahl gegen ihn anzutreten. Mit Hilfe einer geheimnisvollen Zauberin, die alles andere als gute Absichten hat, gerät die Bürgermeisterfamilie in große Gefahr. In Gestalt einer Ziege hält die Zauberin die Familie zum Narren, und die drei Kinder müssen sich hinaus in die Welt wagen. Kann ein zauberhaftes Tischlein deck dich, ein Goldesel und ein Knüppel im Sack das Schicksal der Stadt noch wenden?
In der Musicalfassung von Wolfgang Adenberg (Buch) und Marian Lux (Komposition) unter der Regie von Tristan Braun erleben Jung und Alt, wie leicht Menschen durch falsche Versprechungen verführt werden – und wie Ehrlichkeit, Zusammenhalt und Liebe am Ende triumphieren.
Spieldauer:
2 Stunde 30 Minuten
(inklusive 20 Minuten Pause)
| Björn Schneider | Andreas Bieber |
| Alfons Knickel | Tim Al-Windawe |
| Dabra Caprana | Sophia Euskirchen |
| Thekla Knickel | Annette Potempa |
| Tim Knickel | Sebastian Prange |
| Katharina Schneider | Josefine Rau |
| Elisabeth Schneider | Charlotte Katzer |
| Philipp Schneider | Tim Taucher |
| Gundik, Eva Christensen | Antje Eckermann |
| Hugo Czerwinski, u.a. | Jonas Blahowetz |
| Luisa Higgs, u.a. | Svea Harder |
| Adriana Herford, Cover Katharina, u.a. | Antonia Wortberg |
| Olivia Block, u.a. | Verena Bonnkirch |
| Marco Mazza, Knüppel | Timo Stacey |
| Piano | Dominik Franke |
| Bass | Stefan Kreuscher |
| Drums | Elias Bollinger |
| Gitarre | Christian Lauterbach |
| Saxophon & Klarinette | Valentin Scheffzek |
| Buch und Liedtexte | Wolfgang Adenberg |
| Komposition | Marian Lux |
| Regie & Dialogfassung | Tristan Braun |
| Musikalische Leitung | Dominik Franke |
| Arrangement | Jarkko Riihimäki |
| Zusätzliche Arrangements | Nico Gaik |
| Choreographie | David Hartland |
| Dance Captain | Antonia Wortberg |
| Co-MD | Malte Bechtold |
| Dramaturgie | Prof. Dr. Jeroen Coppens |
| Bühnenbild | Tilmann von Blomberg |
| Leitung Kostümbild | Anke Küper Kerstin Laackmann |
| Leitung Maskenbild | Wiebke Quenzel |
| Regieassistenz / Inspizienz | Lea Landragin |
| Kostümbildassistenz | Anna Frauendorf |
| Bühnenbildassistenz | Josephine Kraemer |
| Technische Leitung | Jan Langebartels |
| Bühnenbau | Birk Nicolai Kessel, Marc Gehindy, Sebastian Häbel, Tobias Möschl, Justin Lange, Stefanie Zubrod, Martha Unterhofer, Vincent Layh, Pete Goesch, Matthias Karl, Thomas Kemmerer, Lothar Lukas, Sebastian Speth, Konstantin Firnbach. |
| Requisite | Barbara Müller / Justin Lange |
| Kostümwerkstatt | Kenza Allouch, Lena Hausmann, Zabotka S. Palm, Peter Plaschek, Wirasinee Rady, Elvira Schäfer, Rachel Semenov, Olivia Zimmerman |
| Dresser | Michaela Truka, Sabine Döring |
| Maskenwerkstatt | Sonja Hernandez Cruz |
| Leitung Ton | Sebastian Heil |
| Ton | Mira Lauren Schulte Strathaus, Lars Nieminen, Sebastian Heil, Kevin Müller |
| Leitung Licht | Jan Langebartels |
| Licht | Oliver Ehmes / Jan Langebartels / Florian Lange |
| Festspielbüro | Jeroen Coppens, Neslihan De Pascalis, Petra Gismann, Melanie Lange, Zoe Lange, Luca Schmidt |

Selten war eine Inszenierung bei den Grimm-Festspielen aktueller als das Musical „Tischlein deck dich“. Die Premiere im ausverkauften Amphitheater wartete trotz des ernsten und gewollt politischen Themas mit reichlich Humor und sensationell guter Musik auf.
Völlig zu Recht feierte das Publikum Sophia Euskirchen für ihre fantastische Leistung, die sowohl schauspielerisch als auch stimmlich überragend war. Das Lied „Grenzenlos“ gehört fraglos zu den Höhepunkten der Inszenierung, was sowohl an Euskirchen als auch an dem eindrucksvoll zusammen agierenden Ensemble liegt.
Großartig war auch die Darbietung von Musical-Star Andreas Bieber, der mit dem Song des aufrechten Bürgermeisters bekennt: „Ich will mich noch im Spiegel ansehen können“, am Ende jedoch der Verzweiflung nachgeben muss und selbst zur Lüge greift.
GELNHÄUSER NEUE ZEITUNG, 11. Mai 2026

Die Voraussetzungen für einen Erfolg des Musicals, das in der Regel beliebteste Stück jeder Saison, sind gegeben. Dafür stehen vor allem die hervorragenden Darsteller. Andreas Bieber in dreiteiligem Anzug mit Krawatte und Hut als integrer Bürgermeister Björn Schneider erweist sich ebenso als gute Besetzung wie Tim Al-Windawe, der den skrupellosen Gastwirt Alfons Nickel gibt. Beide verkörpern überzeugend ihre jeweiligen Charaktere.
Brillant agiert und singt auch Sophia Euskirchen als verruchte Zauberin und Nachtbarbetreiberin Dabra Caprana, mal in glitzernden Gewändern, mal als Ziege mit hochhackigen Pumps an den Füßen. Auch alle anderen Darsteller glänzen in ihren Rollen und bieten hervorragende tänzerischen Leistungen. Das Bühnenbild im Stil der zwanziger Jahre, Kostüme und Masken überzeugen ebenfalls.
„Tischlein deck dich“ (…) ist sehenswert, unterhaltsam und abwechslungsreich. Eine pfiffige Idee über die Inszenierung hinaus ist das vierseitige Zeitungsblatt „Grimmweiler Bote“, das an das Publikum verteilt wird und das, in reißerischer Aufmachung, die fiktiven Wähler auf die Bürgermeisterwahl einstimmen soll.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 11. Mai 2026

Die über 1200 Zuschauer feierten das 14-köpfige Ensemble und die sechsköpfige Live-Band nach der dreistündigen Veranstaltung mit Standing Ovations und Jubelrufen.
… die Musical-Stücke und die Stimmen von Anfang an top kombiniert mit starken Choreographien (David Hartland).
Ganz starke Musical-Stücke mit erstklassigen Sängern, die in Erinnerung bleiben (...), mit einem Märchen-Stück, das viel Kommunal-Politik und Fake News bietet, aber letztendlich auch der Märchen-Vorlage gerecht wird.
MAIN ECHO, 11. Mai 2026

Das junge, engagierte Ensemble reißt sein Publikum im ausverkauften Amphitheater mit flotten Melodien, eingebunden in eine pfiffige Choreografie wahrhaft mit.
FULDAER ZEITUNG, 11. Mai 2026

Das Musical steckt insgesamt voller Bezüge zur Gegenwart. Damit die Inszenierung trotz ihrer politischen Untertöne nie zu schwer wirkt, sorgt die Band mit Dominik Franke, Stefan Kreuscher, Malte Bechtold, Elias Bollinger, Christian Lauterbach und Valentin Scheffzek für die passende Leichtigkeit.
HANAUER ANZEIGER, 11. Mai 2026